IDAHOBITA*: Einsatz gegen Diskriminierung verteidigt Grundgesetz

Vielfalt statt Einfältigkeit: Zum internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- & Asexuellen-Feindlichkeit betonen die GRÜNEN im Hessischen Landtag, dass der Einsatz für Vielfalt und gegen Diskriminierung auch ein Kampf für die Werte des Grundgesetzes ist.

„Jedes Jahr erinnert uns der 17. Mai an die Errungenschaften für queere Menschen. Gleichzeitig mahnt er uns, dass wir für diese Errungenschaften immer wieder  offensiv eintreten müssen“, erklärt Felix Martin, Sprecher für Antidiskriminierung und Queerpolitik der GRÜNEN.

„Das Grundgesetz besagt, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Sexualität und geschlechtliche Identität spielen dabei ebenso wenig eine Rolle wie Herkunft, Hautfarbe oder Religion“, so Martin.

Statt IDAHOBIT trägt der Aktionstag in Frankfurt dieses Jahr erstmals den Titel IDAHOBITA*, um explizit auch asexuelle Menschen einzuschließen. „Dieser inklusive Ansatz ist wichtig, denn Akzeptanz braucht Sichtbarkeit. Darum werden wir in Hessen auch einen Preis für couragierte Lesben ins Leben rufen. Weil wir uns der schwierigen Situation von queeren Jugendlichen im ländlichen Raum bewusst sind, wollen wir darüber hinaus besondere Angebote für sie in einem breit angelegten Konzept entwickeln.“

Hessen hat jüngst im Bundesrat eine Initiative zum Verbot von Konversionstherapien zur sogenannten „Heilung“ von queeren Menschen eingebracht. Dass diese menschenverachtenden Therapien noch immer angeboten werden dürften, sei nur ein Beleg für den dringenden Handlungsbedarf auf Bundesebene. Unter anderem müsse auch das diskriminierende Transsexuellen-Gesetz abgeschafft werden.

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