Hessen setzt sich bundesweit für zeitgemäße Absicherung der Angehörigen von ehrenamtlichen Einsatzkräften ein

Am vergangenen Freitag brachte Hessen eine Initiative in den Bundesrat ein, die eine bessere und zeitgemäße Absicherung der Angehörigen von ehrenamtlichen Einsatzkräften ermöglichen soll.

Der Grüne Landtagsabgeordnete Felix Martin erklärt hierzu: „Insbesondere ehrenamtliche Rettungskräfte verdienen unsere Anerkennung und Dankbarkeit. Feuerwehr, Sanitäter, Katastrophenschutz und alle anderen Rettungskräfte sind echte Lebensretter. Vollumfängliche Wertschätzung kann aber nur durch konkretes politisches Handeln ausgedrückt werden. Deshalb sollen in Zukunft bundesweit auch die nichtehelichen Lebenspartnerinnen und –partner ehrenamtlicher Einsatzkräfte in die Leistungen der Gesetzlichen Unfallversicherung einbezogen werden können. Nach der bisherigen Rechtslage haben nichteheliche Hinterbliebene bei tödlichen Unfällen ehrenamtlicher Einsatzkräfte keinen Anspruch auf Entschädigung. In Hessen gibt es bereits eine Anpassung im Unfallentschädigungserlass, die auch nichteheliche Partnerschaften im Fall eines tödlichen Unfalls ehrenamtlicher Helfer berücksichtigt. Die wertvolle Leistung der freiwilligen Einsatzkräfte für unser flächendeckendes Hilfeleistungssystem im Brand- und Katastrophenschutz kann nicht hoch genug gewürdigt werden, deshalb machen wir uns für eine bundesweit einheitliche Regelung zu Gunsten der ehrenamtlichen Einsatzkräfte und ihrer Angehörigen stark.“

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