Grüne wandern mit Katrin Göring-Eckardt

Die Grünen im Werra-Meißner-Kreis wanderten am vergangen Samstag am Grünen Band der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Gemeinsam mit der hessischen Abgeordneten Sigrid Erfurth, ihrem thüringischen Kollegen Roberto Kobelt und den Eichsfelder Grünen ging es vom Grenzmuseum in Bad Sooden-Allendorf am ehemaligen Todesstreifen entlang bis ins nahegelegene Eichsfeld. Über die Teilnahme der Grünen Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt haben sich beide Kreisverbände besonders gefreut.

Grünen-Vorstandssprecher Felix Martin erklärt hierzu: „Das Grüne Band verbindet traurige europäische Geschichte mit einzigartigen und vielfältigen Lebensräumen. Hier lässt sich erleben, wie sich ein ehemaliger Todesstreifen zur Lebenslinie entwickeln konnte. Die dort entstandenen Biotope ermöglichen eine Artenvielfalt, die anderswo in unserer Kulturlandschaft oft schon verschwunden ist.“

Katrin Göring-Eckardt beschreibt, dass es kein Zuckerschlecken war, als sie in Ostdeutschland  1989 für die Freiheit auf die Straße gegangen ist.  Ihr sei auch klar gewesen, dass das hätte schief gehen können. Diese Freiheit sei aber keine hohle Phrase. Und heute könne es schon sein, dass jemand doof findet, was das Staatsoberhaupt sagt. Hier komme man dafür aber nicht in den Knast, sondern erhalte Sendezeit in der Tagesschau.

Bundestagskandidatin Martina Selzer zeigt sich erfreut: „Der Besuch unserer Spitzenkandidatin und weiterer prominenter Grüner gibt uns frischen Wind für die letzten Tage vor der Wahl. Wir kämpfen engagiert und motiviert um Platz Drei. Denn es geht jetzt darum, die Weichen für echten Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zu stellen – damit wir auch in Zukunft hier gut leben können.“

Vom 12.09.2017

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