Grüne verlagern Programmprozess ins Netz

Im Februar haben die Grünen unter dem Motto „Mitmischen. Für einen l(i)ebenswerten Werre-Meißner-Kreis“ den Auftakt zur Erstellung ihres Programms für die Kommunalwahl begangen. 100 Menschen, darunter zahlreiche Vertreter von Vereinen und Verbänden, waren gekommen um gemeinsam Ideen für die Region zu sammeln. Das zweite Ideen-Café in Witzenhausen musste angesichts der Corona-Pandemie abgesagt werden. „Wir verlagern unseren Programmprozess ins Netz“, erklärt Vorstandssprecher Felix Martin.

„Unser Programmprozess war von Anfang an ein Experiment, noch nie hat eine Partei im Kreis alle Interessierten eingeladen am Wahlprogramm mitzuarbeiten. Unsere Erfahrungen sind bislang aber unglaublich positiv. Alle Ideen veröffentlichen wir online, inzwischen sind es 187. Und wir passen den Programmprozess an die aktuelle Situation an. Wir laden deshalb zu zwei Ideen-Cafés als öffentlich zugängliche Video-Konferenz“:

Digitales Ideen-Café „Gesundheit, Soziales & vielfältige Gesellschaft“, mit Felix Martin, MdL Videokonferenz am Samstag, 25. April 2020, 16:00 – 18:00 Uhr

Digitales Ideen-Café „Umwelt, Klimaschutz & Landwirtschaft“, mit Hans-Jürgen Müller, MdL Videokonferenz am Montag, 27. April 2020, 19:00 – 21:00 Uhr

Die Einwahldaten und eine Anleitung, wie man genau teilnehmen kann, sind auf den Seiten mitmischen.antragsgruen.de und bei den jeweiligen Terminen zu finden.

Unter mitmischen.antragsgruen.de können alle Interessierten nach wie vor ihre Ideen formulieren. Darüber hinaus nehmen wir Ideen entgegen die uns via Mail, Post oder über die Social-Media-Kanäle erreichen. Außerdem wollen wir mehrere Telefon-Termine an um dort Ideen entgegenzunehmen.

Hintergrund: Die gesammelten Ideen werden ab Juni in sieben thematischen Ideen-Werkstätten fachlich diskutiert. Auch hier können sich alle Interessierten einbringen. Hier werden außerdem Textvorschläge für das Programm zur Kommunalwahl erarbeitet. Die Grünen wollen ihr Programm für den Werra-Meißner-Kreis bei einer Mitgliederversammlung im September beschließen.

Warum sagen wir den Programmprozess nicht ab?

„Im Moment arbeiten einige Menschen am Limit“, erklärt Vorstandssprecher Felix Martin. „Sie sorgen für unsere Sicherheit und Gesundheit, treffen wichtige Entscheidungen oder halten den Laden im wahrsten Sinne des Wortes am Laufen. Ihnen allen gebührt unser großer Dank. Gleichzeitig steht das öffentliche Leben nahezu still. Wir wollen alternative Orte der Begegnung schaffen, Menschen trotz räumlicher Entfernung zusammenbringen und schauen ganz bewusst auch auf die Zeit nach Corona. Im März 2021 sind Kommunalwahlen. Dabei wird entschieden, wie sich unsere Nachbarschaft, wie sich unsere Region, in den kommenden fünf Jahren entwickeln soll. Wir möchten, dass dabei weiterhin alle Interessierten Mitmischen können.“

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