Felix Martin ist Landtagskandidat in Eschwege-Witzenhausen

Vergangenen Freitag hat die Partei Bündnis 90/Die Grünen ihren Direktkandidaten zur bevorstehenden Landtagswahl im Wahlkreis Eschwege-Witzenhausen nominiert. Die Mitglieder haben sich in Bad Sooden-Allendorf für Grünen-Vorstandssprecher Felix Martin ausgesprochen.

Der 22-jährige Kreistagsabgeordnete Martin gehört in den Region zu den bekannten Gesichtern: Während seines Abiturs engagierte er sich als Kreisschülersprecher, er gründete die Grüne Jugend im Kreis mit und saß von 2015 – 2017 im Landesvorstand der Grünen Jugend Hessen. Auch durch seine Arbeit in der Bürgerstiftung und im Vorstand der Sportjugend ist Martin vielen in der Region ein Begriff.

„Wir sind der antreibende Motor in der Landesregierung!“

In seiner Rede ging Martin auf die Rolle seiner Partei im Land ein. Die Grünen hätten die Richtung der Politik in den vergangenen Jahren geändert: „Klimaschutz war in Hessen bislang lustlos und ohne roten Faden. Wir haben ein festes Ziel, Hessen soll bis 2050 klimaneutral werden. Wir haben einen umfangreichen Plan mit etlichen Maßnahmen und einer soliden Finanzierung auf die Beine gestellt der schon heute Stück für Stück dieses Ziel Realität werden lässt. Mit dem Schülerticket können junge Menschen für einen Euro am Tag durch ganz Hessen fahren. Das ist bundesweit einmalig und das ist ein absoluter Meilenstein. Bereits in der Opposition verfügten wir über ein umsetzbares Regierungskonzept. Jetzt sind wir Grüne der antreibende Motor in der Landesregierung!“

„Wir sind die politische Alternative für dieses Land!“

„Wir Grüne sind die politische Alternative für eine freie und gerechte Gesellschaft, für gleiche Bildungschancen, für Atomausstieg und Umweltschutz. Das alles sind Dinge, die sich nach wie vor in der DNA der Grünen befinden. Und genau deshalb sind wir die echte politische Alternative für dieses Land!“

Zur Ersatzkandidaten wurde Hans-Jürgen Müller gewählt. Der 60-jährige Landwirt kommt aus Witzenhausen und ist Sprecher der Vereinigung für ökologischen Landbau in Hessen. Bereits 2013 nominierten die Grünen ihn als Ersatzkandidaten. Müller betonte, er wolle vor allem seine Fachexpertise in der Landwirtschaftspolitik in den Wahlkampf einbringen. „Mit den vielen Maßnahmen im Rahmen des hessischen Ökoaktionsplans konnte eine Ausweitung des Ökolandbaus und damit auch mehr Umwelt und Naturschutz für Hessen in den letzten Jahren erreicht werden. Diesen Weg müssen wir konsequent weitergehen“, sagte Müller bei seiner Vorstellung.

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