Bestmöglicher Schutz für Kinder und Jugendliche

Die Zahl der Kinder, die täglich körperlich oder seelisch misshandelt werden, ist besorgniserregend. Meist geschehen die Übergriffe im familiären Umfeld. Diese Kinder brauchen schnelle und kompetente Hilfe. Egal ob es sich um Verwahrlosung, Vernachlässigung, Misshandlung oder sexuellen Missbrauch handelt: Gewalt gegen Kinder ist auf das Schärfste zu verurteilen und muss wirksam verhindert werden.

Im Landeshaushalt wurden nun die kommunalisierten Mittel zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt erheblich erhöht und die Mittel des Sozialbudgets für Fort- und Weiterbildung in den Bereichen Prävention und Kinderschutz aufgestockt, denn: Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, geborgen und gesund aufzuwachsen. „Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung für das Wohl von Kindern und Jugendlichen bewusst“, so Felix Martin, Sprecher für Jugend der GRÜNEN Landtagsfraktion. „Seit 2012 arbeiten die Ministerien im Rahmen des „Aktionsplanes gegen sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Institutionen ressortübergreifend zusammen, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu schützen.

Ganz besonders wichtig ist es hier, dass alle beteiligten Institutionen wie Ministerien, Jugendämter, Schutz- und Beratungseinrichtungen sowie Polizei und Justiz koordiniert vorgehen. Felix Martin dazu: „Ein großer Teil der Maßnahmen des Aktionsplans konnte bereits umgesetzt werden durch Beratungs- und Hilfsangebote für Betroffene von sexueller Gewalt, Präventionsangebote an Schulen und Fortbildungsangebote zum Kinderschutz für kindernahe Berufe, außerdem hat sich ein großes Netzwerk zum Kinderschutz gebildet. Beispielhaft als Erfolgsmodell sind hier die Frühen Hilfen zu nennen.“

Ein erster Erfolg ist die zunehmende Sensibilisierung von Fachkräften und Gesellschaft gegenüber (sexueller) Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Felix Martin weiter: „Wir begrüßen, dass der Aktionsplan evaluiert und weiterentwickelt wird. Er hilft allen Akteuren, Kinderschutz konsequent umzusetzen.“

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